Sonntag, 1. Mai 2011

Wer war ich in deinem Leben?

In deiner Nähe zu sein, deine Stimme zu hören, mein Herz klopfte. Eine Berührung von dir und ich vergaß alles um uns herum. Meine Gefühle für dich waren nicht normal. Es war mehr als nur Liebe, wirklich. Ich konnte nur noch an dich denken, keine Sekunde verging ohne dein blidhübsches Gesicht in meinem Kopf. Ich weinte mich wegen dir in den Schlaf, während dessen nahmst du gleich die nächste. Eifersucht, übelste Eifersucht.Tiefe Augenringe hatte ich, und mein Blick sagte alles. Ich schrie, ich wollte einfach nur noch sterben. Alle Probleme vergessen, deine Vorwürfe, deine Lügen, und sowieso diese beschissene Familie und das schlechte Gewissen. Dieser eine Abend. Mum kam nach Hause. Ich saß auf dem Boden. Sie wusste nichts von uns. "Weinst du?" - "Nein!", ich schaute sie an, und sie ging. Der Tag danach, er war der schlimmste. Ich kam in die Schule und konnte die Blicke der anderen nicht ertragen. Als wir Mathe hatten, ging ich aufs Klo und weinte wieder. Dann fuhr ich mit dem Bus nach Hause, noch nicht mal die erste Stunde hatte ich ausgehalten. 
Inzwischen ist es schon soo lange her. Ich habe dich seit dem einen Abend nicht mehr gesehen, und alles endlich verarbeitet. Dachte ich. Endlich hatte ich dich vergessen, konnte wieder glücklich sein. und aufeinmal muss ich wieder nur noch an dich denken. Vom einen auf den anderen Tag. Was soll das? Warum machst du mir das Leben so schwer? Ich vermisse dich, sehr. Ich könnte verrückt werden. Ich will diese Zeit nochmal durchleben. Diese zwei oder drei Monate, in denen ich unendlich glücklich war, in denen alles perfekt war. Ich will alles anders machen, besser. Hätte ich dich bloß nicht gehen lassen. Hätte ich weiter um dich gekämpft. Wärst du gar nicht erst auf die Idee gekommen, alles zu beenden. Ich will dich zurück, ich will, ich will, ich will! Komm zurück junge, wir fangen nochmal von vorne an. Ich träume wieder von dir, nach so langer Zeit. Ich träume von dem einen Moment, als wir uns das erste Mal im Regen geküsst haben, und ich nichts mehr sagen konnte, weil ich so glücklich war. Ich sehe dich immer vor mir. Nein, nicht dich so wie du heute bist. Du hast dich verändert. Dich, so wie du früher warst. Als du mich immer zum lachen bringen konntest. Mit deinem unglaublichen Lächeln, das nicht von dieser Welt ist. Ich habe dich so sehr geliebt, mehr als alles andere. Aber für dich war ich nur eine von vielen. Schlampe.





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